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Die
Instrumente
Die Mundorgel
Khene
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Nicht
nur im Internet (Ebay), auch in Dekorations- und Ethnoshops trifft man
immer häufiger auf Khene
Mundorgeln in verschiedenen Größen - manche davon sind
jedoch nur als Touristenspaß gedacht und nicht oder nur kaum
spielbar oder haben ihre Stimmung verloren...
Die traditionelle Stimmung ist unterschiedlich je nach Herkunft des
Instruments, ebenso wie die Bauform:
Die Thai nutzen ausschließlich Instrumente mit 16 Pfeiffen,
während in Laos Modelle mit 10 und bis zu 14 Pfeiffen genutzt
werden.
Das von mir am meisten genutzte Modell ist annähernd
diatonisch gestimmt.
Verstimmte Bambusrohre lassen sich nur schwierig nachstimmen, entweder
muss man die Bohrung für das Loch vergrößern /
verschieben, oder die Öffnung mit etwas Harz oder Wachs
verkleinern. Groben Verstimmungen lassen sich dadurch jedoch nicht
lösen.
Da sowohl als Flächen- als auch als Melodieführungen
möglich sind, empfiehlt es sich, die fünf verschiedenen
Tonleitern “lai” zu studieren.
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Durch die
Möglichkeit, die Bambusröhren sowohl durch Ein- als
auch durch Ausatmen zum Klingen zu bringen, eignet sich die
Khene
ebenfalls hervorragend als Rhythmusinstrument und schlägt wieder
einmal eine Brücke zur asiatischen Idee der melodiös
genutzten Rhythmusinstrumente (wie beim Xylophon).
Ein Meister der Khene wird in
Laos "mo khene" genannt und
muß
für jedes Lied mindestens 18 verschiedene Variationen kennen.
Durch Weglassen einzelner Töne in der diatonischen Tonleiter
entstehen fünf verschiedene pentatonische Tonleitern “lai”,
die eine
zentrale Rolle für die traditionelle Musik in Laos spielen
und in meiner Einleitung näher beschrieben werden.
Bitte beachten Sie auch meine Myspace-Seite, dort finden Sie Khene-Küpnstler aus aller Welt!
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