DIE MUSIK SÜDOSTASIENS:                                                                                                                                                                                                                            www.musikausasien.de

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Das "wandernde" Museum: 
Meine Sammlung südostasiatischer und anderer Musikinstrumente
AEROPHONE
Die Holzflöten
(Bilder klicken zum Vergrößern)

Diese Bansuri stammt aus Nordindien.
Diese Querflöten werden eigentlich aus Bambus hergestellt, meine ist jedoch aus Hartholz.
Sie hat 6 Grifflöcher und läßt sich einigermaßen leicht spielen.
Sie wurde und wird in der klassichen Musik Nordindiens solo und im Ensemble gespielt.

Das Mizmar ist eine Schalmei oder Oboe aus Marokko.
Seine eigentümliche Bauform erhält es durch das am Ende angebrachte Büffelhorn, das als Resonator dient.
Ähnlich der anderen Schalmeien in Asien und Afrika dient ein aus Palmblätter gefertigtes Mundstück der Tonerzeugung.
Es spielt in den Ensembles der Berber die Hauptmelodie und kann sich dank seiner Lautstärke gut durchsetzen.

Diese Querflöte stammt aus Vietnam und besteht aus dünnem Hartholz.
Das Holz ist dermaßen lasiert, daß es an dünnes Plastik erinnert.
Sie ist nur äußerst schwierig zu spielen, da der Ton schwach und rauschig ist.
Diese Flöte stammt von einem Markt in Sapa und wurde mir von einer Hmong verkauft.

Diese Holzflöte ist ein Eigenbau aus dem Bambus ähnlichen Teakholz.
Die Grifflöcher sind leider nicht ganz korrekt angebracht.
Dennoch lässt sich die Flöte leicht spielen und auch einigermaßen überblasen.


Die Fujara aus der Slowakei ist eine Obertonflöte die von Hirten gespielt wird.
Das bis zu zwei Meter lange Hauptrohr wird durch ein Anblasrohr unterstützt.
Hieran habe ich einen Anblasschlauch befestigt, da ich so besser an die weit entfernten Grifflöcher komme.
Diese Obertonflöte braucht einen kräftigen Anblasdruck, und der Spieler braucht sehr große Hände!


Diese Blockflöte aus China ist ein Touristensouvenir.
Da Flöten dieser Art in China eigentlich nicht genutzt werden, zeigt es doch die Kunst der Imitation.
Natürlich läßt sie sich einwandfrei spielen und ist vor allem bei Kindern beliebt.
Außerdem macht sie einen besseren Eindruck als der Plastikmüll der heutzutage im Musikunterricht benutzt wird.


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